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Französische Regierung will Investitionen in Wasserinfrastruktur wiederbeleben

Französische Regierung will Investitionen in Wasserinfrastruktur wiederbeleben
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07.06.2018 − 

Die französische Regierung will am 17. Juli einen Plan zur Wiederbelebung von Investitionen in die Infrastruktur der Wasserver- und Abwasserentsorgung und zur Kontrolle von Leckageverlusten vorstellen. Das gab das französische Umweltministerium nach einer Sitzung des Lenkungsausschusses für die Förderung von Investitionen im Wassersektor in Paris bekannt. Der von Umweltstaatssekretär Sébastien Lecornu geleiteten Sitzung war eine Konsultation mit Kommunen und Gemeinden zum Zustand der Wasser- und Abwasserinfrastruktur in Frankreich vorangegangen.

Dem Ministerium zufolge waren im Rahmen der Konsultation fast 2.500 Beiträge von Kommunalpolitikern eingegangen. 70 Prozent davon stammten von Bürgermeistern. Diese hohe Beteiligung ebne den Weg für eine Umgestaltung der Wasserpolitik in den kommenden Jahren, sagte Lecornu. Es gehe darum, die Qualität von Wasserdienstleistungen zu akzeptablen Kosten sicherzustellen. Die Hauptlektion der Konsultation sei, dass 42 Prozent der Kommunalpolitiker den Zustand ihres Wasser- und Kanalnetzes nicht genau kennen. Hierauf müssten Antworten gefunden werden. Das Ministerium weist darauf hin, dass ein Fünftel des Trinkwassers durch Leckagen verloren geht. Landesweit erreiche das Wassernetz einen durchschnittlichen Wirkungsgrad von 79,6 Prozent.

Aus der Konsultation sei darüber hinaus hervorgegangen, dass fast zwei Drittel der Kommunalpolitiker beim Thema Wasser mehr Unterstützung durch den Staat und eine Vereinfachung von Verfahren wollen, teilte das Umweltministerium weiter mit. 87 Prozent seien der Ansicht, dass die Wasserver- und Abwasserentsorgung in ihrer Gemeinde in einem guten Zustand ist. Nur zwölf Prozent der Bürgermeister hätten angegeben, dass sich der Zustand der Wasser- und Abwasserinfrastruktur verschlechtere. Hinsichtlich der Höhe des aktuellen Wasserpreises seien die Auffassungen differenzierter. So halten den Wasserpreis 61 Prozent für gerade hoch genug, um den Investitionsbedarf zu decken, während dies 22 Prozent verneinen. 19 Prozent der Kommunalpolitiker hätten erklärt, dass der Wasserpreis zu hoch sei.

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