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Neue Forschungskooperation von Stadt Wien und ICC Water&Health zum Thema Trinkwasser

Neue Forschungskooperation von Stadt Wien und ICC Water&Health zum Thema Trinkwasser
Kläfferquelle/Wildalpen. Quelle: Wiener Wassser, Novotny
19.10.2021 − 

Die Stadt Wien und das interuniversitäre Kooperationszentrum für Wasser und Gesundheit (ICC Water & Health) haben eine umfassende Forschungskooperation zum Thema Trinkwasser gestartet. Ausgehend von den natürlichen Wasservorkommen sollen viele wichtige Fragen rund ums Trinkwasser langfristig erforscht werden, heißt es in einer Mitteilung der Stadt Wien.

„Viele einzelne Forschungsprojekte sind Teil dieser interuniversitären Kooperation“, berichtet Paul Hellmeier vom Wasserversorger Wiener Wasser: „So führen wir etwa ein Langzeitmonitoring unserer alpinen Karstquellen durch, deren mikrobiologische Charakteristik sich durch den Klimawandel verändern könnte. Gleichzeitig werden Tools aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz entwickelt, die in Zukunft helfen sollen, je nach lokalem Wettereinfluss im Quellgebiet die passenden Quellen zu nutzen“.

„Änderungen im Bereich der natürlichen Wasservorkommen können auch die Trinkwasserversorgung treffen“, so Prof. Andreas Farnleitner von der TU Wien und der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL Krems), die zusammen mit der MedUni Wien die Partner von ICC in der Forschungskooperation sind. „Wir wollen in unserer Forschungskooperation schon heute die nötigen Werkzeuge entwickeln, um auf diese Veränderungen optimal vorbereitet zu sein“, ergänzt Prof. Alfred Paul Blaschke von der TU Wien.

Die wohl größte globale Veränderung, die den Umgang mit Wasser betreffe, sei der Klimawandel. Allerdings gebe es auch in vielen anderen Bereichen es Änderungen, etwa durch neue rechtliche Rahmenbedingungen oder durch neue Technologien. Hier seien Innovationen bei der Überwachung der Wasserqualität und bei der Wasseraufbereitungstechnik zu nennen, erläutert Prof. Regina Sommer von der MedUni Wien. Mit neuen DNA-Analysemethoden könne man den Ursachen von Verunreinigungen schneller und zuverlässiger auf die Spur kommen als je zuvor. Online-Techniken könnten wichtige Wasser-Parameter vollautomatisch überwachen, neue Modellierungstechniken ermöglichten einen faktenbasierten Blick in die Zukunft. 

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