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Niederlande investieren 30 Mio. Euro für Maßnahmen gegen Arzneimittelrückstände im Wasser

Niederlande investieren 30 Mio. Euro für  Maßnahmen gegen Arzneimittelrückstände im Wasser
Bildquelle: Rijksoverheid NL
14.03.2018 − 

Auch die Niederlande stehen vor der Herausforderung, in den kommenden Jahren massiv in saubere Gewässer und sauberes Trinkwasser zu investieren. Vor dem Hintergrund von Medikamentenrückständen im Abwasser hat die Regierung 30 Millionen Euro freigegeben, um auf Kläranlagen neue Filtertechniken in der Praxis zu erproben, teilte das Ministerium für Infrastruktur und Wasserwirtschaft (IenW) mit.

Die niederländische Ministerin für Infrastruktur und Wasser Cora van Nieuwenhuizen (VVD) kündigte an, dass die Wasserbehörde Aa en Maas im Nordosten der Provinz Noord-Brabant als erste Behörde eine Förderung erhalten werde: Für eine Kläranlage in Aarle-Rixtel, mit der Medikamentenreste mit Hilfe einer Verfahrenskombination relativ einfach aus dem Wasser gefiltert werden könnten, erhalte die Behörde 400.000 Euro.  

Die Ministerin sagte, in den Niederlanden verblieben pro Jahr 140.000 Kilogramm an Arzneimittelrückständen im Wasser. Obwohl Krankenhäuser und Apotheken bereits wichtige Schritte mit dem Ziel unternommen hätten, dass weniger Rückstände in die Abwasserkanäle gelangen, sei dies nur Teil der Lösung. Nur wenn auch Medikamentenrückstände aus dem Abwasser gefiltert würden, landeten sie nicht mehr in den Gräben und Flüssen.

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