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Österreich hält Qualitätsziele für Flüsse, Seen und Grundwasser größtenteils ein

Österreich hält Qualitätsziele für Flüsse, Seen und Grundwasser größtenteils ein
Bildquelle: Vasily Merkushev - Fotolia - 127974166
17.05.2019 − 

In Österreich werden die Qualitätsziele für Grundwasser, Flüsse und Seen größtenteils eingehalten. Zu diesem Ergebnis kommt der Jahresbericht 2014-2016 zur Wassergüte des österreichischen Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT). In dem Bericht werde jedoch auch deutlich, dass zum Schutz der Gewässer künftig noch etwas zu tun sei, teilte das Ministerium in Wien mit.

Die Beobachtungsprogramme für die heimischen Gewässer hätten in Österreich eine lange Tradition und würden vom BMNT zusammen mit den Ämtern der Landesregierungen und dem Umweltbundesamt betrieben. Um alle benötigten Informationen zu erheben, seien im aktuellen Berichtszeitraum das routinemäßige, etablierte Überwachungsprogramm sowie ergänzende Sondermessprogramme durchgeführt worden.

Fast 2.000 Grundwassermessstellen wurden dem Ministerium zufolge bis zu viermal pro Jahr beprobt. Die Ergebnisse hätten gezeigt, dass die vorgegebenen Schwellenwerte für die meisten der 197 chemischen und physikalisch-chemischen Untersuchungsparameter deutlich unterschritten werden. Bezüglich der Nitratbelastungen sei positiv zu vermerken, dass sich die Anzahl der Beobachtungsgebiete, bei denen der Vorsorgewert (45 mg/l Nitrat an mindestens 30 Prozent der Messstellen) überschritten wird, von sieben auf sechs verringert habe. In der langfristigen Entwicklung der Nitrat-Schwellenwertüberschreitungen (1997 bis 2016) hätten sich geringe Schwankungen gezeigt.

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