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Österreich investiert 60 Mio. Euro in die Wasserinfrastruktur

Österreich investiert insgesamt 60 Mio. Euro in die Wasserinfrastruktur
Der Lech in Österreich.
03.12.2020 − 

Österreichs Ministerin für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus Elisabeth Köstinger (ÖVP) hat wichtige Investitionen für die Regionen und die regionale Wirtschaft genehmigt. In die Zukunft der Wasserinfrastruktur gehen dabei 60 Mio. Euro, gefördert werden insgesamt 809 Wasser-Projekte, teilte ihr Ministerium mit.

Zur Versorgung der Bevölkerung mit hochqualitativem Trinkwasser rund um die Uhr und die fachgerechte Entsorgung der Abwässer setzten Österreichs Städte und Gemeinden wichtige Projekte um. Diese müssten nicht nur gut geplant, sondern auch finanziert werden, so die Ministerin. Mit der Förderungszusage seien die Mittel für 473 Projekte für die kommunale Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung mit insgesamt 27,5 Millionen Euro freigegeben worden.

Zusätzliche Fördermittel für Gewässerökologie

Für die Gewässerökologie gebe es zusätzliche Fördermittel. „Flusslandschaften werden seit jeher vom Menschen genutzt. Zur Verbesserung müssen wir konsequent Sanierungsmaßnahmen setzen, um die Situation unserer Flüsse zu verbessern.

Dafür stellt die Bundesregierung zusätzlich 200 Mio. Euro zur Verfügung. „Wir haben in Österreich bereits zahlreiche Maßnahmen zur Renaturierung von Flüssen und Bächen gesetzt, aber mit diesen zusätzlichen Mitteln können viele neue Projekte umgesetzt werden“, erklärte Köstinger und genehmigte in einer ersten Tranche 13 Projekte, die mit einer Gesamtförderung in der Höhe von 1,1 Mio. Euro unterstützt werden. Durch diese Projekte könnten Rampen wieder für Fische passierbar gemacht und Flussläufe renaturiert werden.

31,6 Mio. Euro für den Schutz vor Hochwasser

Der Schutz vor Naturgefahren werde auch in Zukunft im Fokus der Aufmerksamkeit stehen. „Wir investieren seit vielen Jahrzehnten konsequent in den Hochwasserschutz, damit das Hochwasserrisiko nicht weiter verschärft wird“, erläuterte die Ministerin. Im Bereich Hochwasserschutz gab die Ministerin grünes Licht für insgesamt 323 Projekte für einen vorbeugenden Hochwasserschutz bzw. zur Instandhaltung von bestehenden Anlagen mit einer Bundesfinanzierung von rund 31,6 Mio. Euro. Durch diese Projekte könnten rund 750 Häuser und 3.000 Menschen hinkünftig besser vor Hochwasserereignissen geschützt werden. Die von Köstinger genehmigten Förderanfragen haben nach Angaben des Ministeriums ein Gesamtausmaß von rund 60 Mio. Euro und lösen ein Investitionsvolumen von rund 217 Mio. Euro aus.

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