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Österreich: Ministerin Köstinger genehmigt 74 Mio. Euro für die Wasserwirtschaft


Elisabeth Köstinger, Quelle: BMLRT
04.05.2021 − 

Zur Umsetzung von 812 Wasserprojekten, die kürzlich in der Kommission Wasserwirtschaft behandelt wurden, hat die österreichische Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) jetzt insgesamt 74 Mio. Euro genehmigt. In den Regionen sollen die Förderungen Investitionen in Höhe von 274 Mio. Euro auslösen und rund 4.740 Arbeitsplätze in verschiedenen Bereichen wie Planung oder Baugewerbe sichern, heißt es in einer Mitteilung des Landwirtschaftsministeriums.

Die Bevölkerung mit gutem Trinkwasser zu versorgen und die Abwässer fachgerecht zu entsorgen habe in Österreich eine lange Tradition. „Damit wir diese wichtige Grundlage für Lebensqualität und Wohlstand weiterhin erhalten können, investiert das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus insgesamt 36,4 Mio Euro“, so Köstinger. Mit dieser Summe werden in Städten und Gemeinden 555 Projekte zur Instandhaltung und Sanierung der Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung gefördert.

7,3 Mio. Euro für gewässerökologische Projekte

7,3 Mio. Euro investiert das Ministerium in 32 gewässerökologische Projekte. Durch diese Projekte können Rampen wieder für Fische passierbar gemacht und Flussläufe renaturiert werden, heißt es weiter. Zudem sind 30 Mio. Euro für den Hochwasserschutz vorgesehen, sie sollen insgesamt 225 Projekte unterstützen. Diese Projekte sollen ermöglichen, dass rund 930 Häuser und 2.600 Menschen künftig besser vor Hochwasserereignissen geschützt sind. Darüber hinaus sichere der Bau und die Instandhaltung von Hochwasserschutzanlagen Arbeitsplätze im Bereich Planung und Baugewerbe.

Von den Förderungen profitieren alle Regionen Österreichs. Die Investitionen des Bundesministeriums verteilen sich auf das Burgenland mit 5,4 Mio. Euro, Kärnten mit 6,4 Mio. Euro, Niederösterreich mit 21,6 Mio. Euro, Oberösterreich mit 15 Mio. Euro, Salzburg mit 6,5 Mio. Euro, Steiermark mit 7,4 Mio. Euro, Tirol mit vier Mio. Euro, Vorarlberg mit 3,9 Mio. Euro und schließlich Wien mit 3,5 Mio. Euro.

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