|  
International» weitere Meldungen

Projekt MedWater erforscht Ansätze für eine bessere Wassernutzung im Mittelmeerraum

Projekt MedWater erforscht Ansätze für eine bessere Wassernutzung im Mittelmeerraum
Bildquelle: Fotolia
09.10.2017 − 

Wissenschaftler im multilateralen Verbundprojekt MedWater wollen Ansätze für eine bessere Wassernutzung im Mittelmeerraum erforschen. Als Beitrag zu den Nachhaltigkeitszielen der UN entwickle MedWater entsprechende Managementwerkzeuge, teilte die TU Berlin mit. Dabei sollen vorhandene Wasserressourcen und Ökosystemleistungen erhalten werden. Auf diese Weise sollen knappe Grundwasserressourcen in vulnerablen Festgesteinsgrundwasserleitern unter mediterranen Klimabedingungen optimal bewirtschaftet werden.

Zentrale Komponenten dieser Werkzeuge seien Prognosemodelle, die das Verhalten hochdynamischer Grundwassersysteme abbilden, erklärte die Hochschule. Über Szenarienanalysen würden die Auswirkungen externer Faktoren, zum Beispiel Landnutzung und Klimaänderung, auf Wasserressourcen und Ökosystemleistungen quantifiziert. Über ein globales Modell werde der Wasserfußabdruck für den Import und Export von Lebensmitteln bestimmt, um die Interaktion der Wassernutzung im Untersuchungsgebiet in Israel mit den globalen Wasserressourcen und Ökosystemleistungen herzustellen.

In dem geplanten Vorhaben werden Prognosemodelle eingesetzt, die eine Echtzeitoptimierung und Bewirtschaftung der Wasserressourcen erlauben, hieß es weiter. Derartige Modelle unter Einbindung von Fernerkundungsdaten erlauben es, die kurz- und langfristige Entwicklung der Ressourcensysteme in Abhängigkeit von äußeren Faktoren wie Klima, Technologieentwicklung und sozioökonomische Bedingungen vorherzusagen. Zudem seien sie in der Lage, unterschiedliche Wassernutzungs- und Wasserverteilungsstrategien zu prüfen sowie integrierte Optimierungsansätze zu entwickeln, die auf bestimmte geografische, soziale, finanzielle und Umweltkonstellationen angepasst sind. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert MedWater in den kommenden drei Jahren mit insgesamt zwei Mio. Euro.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in Ausgabe 42.2017 von EUWID Wasser und Abwasser, die am 17. Oktober 2017 als E-Paper und Printmedium erscheint. Die Fachzeitung informiert Leser mit knappem Zeitbudget kompakt über die relevanten Entwicklungen in der Wasser- und Abwasserbranche.

Noch kein Abonnent? Mit einem Testpaket können Sie sämtliche Informationsmodule von EUWID Wasser und Abwasser (u.a. Printausgabe, E-Paper, Archiv und Top-News) kostenlos und unverbindlich ausprobieren.

Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte:

zurück − Wasserverschmutzung durch Landwirtschaft wird zunehmend zum globalen Problem

„Internationale Gemeinschaft muss Wasserinfrastruktur vor Angriffen schützen“  − vor