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Projekt: Wasserqualität mit Mikrobiologie verstehen


Bildquelle: KL/M.Liebert
16.08.2018 − 

Mit Methoden der Molekular- und Mikrobiologie sowie der chemischen Hochleistungsanalytik versucht die Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften im niederösterreichischen Krems (KL Krems) die Qualität von Grund- und Quellwasser besser zu verstehen. Im jetzt gestarteten Projekt „Aquascreen“ sollen neue Technologien zur Bewertung der Vermehrung von wassereigenen Bakterien und deren biochemischer Prozesse zum Einsatz kommen, teilte die Universität mit. So soll die Biostabilität von Wasser wesentlich genauer als bisher bestimmt und vorhergesagt werden können.

Das vom Land Niederösterreich geförderte Projekt baut dabei den Angaben zufolge auf international beachtete Forschungsergebnisse des Interuniversitären Kooperationszentrums Wasser und Gesundheit (ICC Water & Health) und des Departments für Agrarbiotechnologie IFA-Tulln der Universität für Bodenkultur Wien auf, die es erlauben, Mikroorganismen und ihre Aktivitäten in Wasserproben genau zu charakterisieren.

„Bestehende Standardmethoden zum Nachweis von Mikroorganismen in Grund- und Quellwasser gehen noch auf Nachweisprinzipien aus dem 19. Jahrhundert zurück. Diese zielen hauptsächlich auf Bakterien ab, die eine Verschmutzung des Wassers von der Oberfläche her anzeigen, nicht aber auf die wassereigenen – z.T. sogar gänzlich unbekannten – Bakterien“, sagte Prof. Andreas Farnleitner, der Leiter des Fachbereichs Wasserqualität und Gesundheit an der KL Krems und Kordinator des Projekts.

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