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Quaggamuschel: Schweizer BAFU rät kantonalen Fachstellen zu Informationsmaßnahmen

Quaggamuschel: BAFU rät den kantonalen Fachstellen zu Informationsmaßnahmen
Süßwassermuscheln, Symbolbild.
24.04.2020 − 

Die Quaggamuschel besiedelt die Schweizer Seen und Flüsse mit beunruhigender Geschwindigkeit. Um die rasante Ausbreitung der invasiven gebietsfremden Art einzudämmen, empfiehlt das Schweizer Bundesamt für Umwelt (BAFU) den kantonalen Fachstellen, die betroffenen Akteure wie Fischerei-, Sport- und Bootsbauer-Verbände zu informieren und präventive Maßnahmen anzuregen.

Die Behörde rät den Fachstellen, ein Informations- und Sensibilisierungskonzept zu erstellen, um eine Verschleppung der Quaggamuschel aus den bereits besiedelten Seen in noch Quagga freie Gewässer möglichst zu verhindern. Damit könnten rasch Maßnahmen geplant und zielgerichtet eingesetzt werden.

Das Bundesamt empfiehlt, sich dabei nach folgenden Fragen zu richten: Welche Gewässer sind bereits mit der Quaggamuschel befallen? Welche Gewässer sind besonders schützenswert (Naturschutzgebiete, von Neobiota noch wenig besiedelte Gewässer etc.)? Welche Gewässer sind aufgrund ihrer lokalen Gegebenheiten leichter freizuhalten (z.B. kleinere Gewässer mit begrenzten oder privaten Einwasserungsstellen, Gewässer, die für bestimmte Nutzungsarten gesperrt sind oder gesperrt werden können)?

Entsprechende Informations- und Sensibilisierungsmaßnahmen sollten zunächst auf Gewässer dieser Kategorien abzielen. Mittelfristig seien Maßnahmen für alle Gewässer sinnvoll. Als Grundgerüst des Informations- und Sensibilisierungskonzept brauche es Informationen zur Problematik der Quaggamuschel, Information und Anleitung zur Boots- bzw. Materialreinigung sowie zu Standorten von Bootsreinigungsanlagen.

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