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Republik Moldau übernimmt Vorsitz der IKSD von Ungarn

Republik Moldau übernimmt Vorsitz der IKSD von Ungarn
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10.02.2020 − 

Die Republik Moldau hat in diesem Jahr den Vorsitz der Internationalen Kommission zum Schutz der Donau (IKSD) inne. Der neue Präsident Dorin Andros hat die Amtsgeschäfte von seinem ungarischen Vorgänger Péter Kovács übernommen, teilte die IKSD in Wien mit. Für ihn seien die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedern der IKSD mit einem Schwerpunkt auf Nicht-EU-Mitglieder, die Verringerung der Wasserverschmutzung im Donauraum, die Überwindung sektoraler Unterschiede und die Stärkung der Widerstandsfähigkeit gegen die Auswirkungen des Klimawandels die Hauptziele und höchsten Prioritäten für seine Amtszeit.

Zudem sei die Sicherung bedeutender Investitionen für Projekte im Rahmen des aktuellen Maßnahmenprogramms von entscheidender Bedeutung. „Eine Stärkung der Zusammenarbeit zwischen der IKSD und Finanzinstitutionen kann daher eine Chance für mehr Investitionen bieten“, sagte Präsident Andros in seiner Antrittsrede.

Weitere spezifische Anliegen des moldauischen Ratsvorsitzes sind die Entwicklung eines wissenschaftlich fundierten Konzepts für die Wasserbilanz im Donaueinzugsgebiet, das auf den zuvor ausgearbeiteten Entwicklungen (EU Guidance and Scoping Study) basiert, um auf die durch Dürreperioden verursachte Wasserknappheit zu reagieren, sowie die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen der IKSD und der EU-Strategie für den Donauraum, insbesondere in den Schwerpunktbereichen Priority Area 4 (Wasserqualität), Priority Area 5 (Umweltrisiken), Priority Area 6 (Artenvielfalt und Landschaft) zum Nutzen aller im Donauraum lebenden Menschen.

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