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Schiedsgericht ICSID spricht Suez Environnement 405 Mio. Dollar Schadenersatz zu

Schiedsgericht spricht Suez Environnement Schadenersatz von 405 Mio. Dollar zu
Bildquelle: Suez Environnement
15.04.2015 − 

Der französische Umweltkonzern Suez Environnement erhält von Argentinien 405 Millionen Dollar Entschädigung für die Beendigung einer Trinkwasserversorgungs- und Abwasserentsorgungskonzession durch die Suez-Tochter Aguas Argentinas. Das habe das internationale Schiedsgericht International Centre for Settlement of Investment Disputes (ICSID) entschieden, teilte Suez Environnement in Paris mit. Das Schiedsurteil sei am 9. April gefallen.

Dies sei ein wichtiger Schritt zur Beilegung des Streits. Nun komme es darauf an, dass das Schiedsurteil umgesetzt werde. Nach Angaben von Suez Environnement hat Aguas Argentina 1993 den Auftrag für die Wasserver- und Abwasserentsorgung in Buenos Aires bekommen. 2006 beendete die argentinische Regierung den Vertrag. Vorangegangen waren erfolglose Verhandlungen über eine notwendige Anhebung der Wasser- und Abwassergebühren. Die Regierung hatte die Gebührenanhebung ausgeschlossen, weil Suez ihrer Ansicht nach Verpflichtungen zur Verbesserung der Versorgung nicht eingehalten hatte.

Die ICSID-Entscheidung sei Abschluss eines jahrelangen Verfahrens, unterstrich Suez Environnement. Das Urteil erkenne die Rechte und Bemühungen des Unternehmens an, über acht Millionen Menschen im Großraum Buenos Aires Dienstleistungen in der Wasserver- und Abwasserentsorgung anzubieten – darunter zwei Millionen, die zuvor keinen direkten Zugang zu Trinkwasser und Sanitäranlagen gehabt hätten, erklärte das Unternehmen.

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