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Schweiz passt Gewässerschutzverordnung zum Schutz der Trinkwasserressourcen an

Schweiz passt Gewässerschutzverordnung zum Schutz der Trinkwasserressourcen an
Für 12 Pestizide gelten künftig strengere Grenzwerte.
20.02.2020 − 

Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat die Gewässerschutzverordnung angepasst, um Gewässer besser vor Pestiziden und andere Mikroverunreinigungen zu schützen. Wie bisher dürfen Pestizide in allen Bächen, Flüssen und Seen, aus denen Trinkwasser gewonnen wird, den Grenzwert von 0,1 Mikrogramm pro Liter nicht überschreiten, teilte das Ministerium in Bern mit. Für zwölf Pestizide, die für Wasserlebewesen besonders problematisch sind, führe die Verordnung zusätzlich strengere Grenzwerte ein. Erstmals würden auch für drei Arzneimittel Grenzwerte festgelegt. Die revidierte Gewässerschutzverordnung soll am 1. April 2020 in Kraft treten.

Die Gewässer in der Schweiz sind wichtig, betonte das UVEK. Zum einen werde Wasser aus großen Flüssen und Seen zu Trinkwasser aufbereitet, zum anderen böten sie Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere. Aus den meisten Seen und Flüssen werde zudem einwandfreies Trinkwasser gewonnen. Die Gewässer als Lebensraum stünden jedoch unter Druck, und die Artenvielfalt nehme ab. Mitverantwortlich dafür seien Verunreinigungen mit Pestiziden und Arzneimittelrückständen sowie andere Mikroverunreinigungen. Um den Schutz von Wasserlebewesen wie Fische und Krebse zu verbessern und gleichzeitig die Qualität der Gewässer zu erhalten, brauche es für Pestizide spezifische Grenzwerte.

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