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Stadt Amsterdam forciert Austausch von Bleirohren in der Wasserversorgung

Stadt Amsterdam forciert Austausch von Bleirohren in der Wasserversorgung
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30.01.2020 − 

In der Stadt Amsterdam beschäftigen Wasserleitungen aus Blei derzeit die Behörden. Momentan würden alle kommunalen Gebäude untersucht, die vor 1960 gebaut wurden, teilte die Stadtverwaltung mit. Dabei hätten Kindertagesstätten, Eltern-Kind-Zentren und Schulen Vorrang. Alle Bleirohre würden sofort ersetzt.

In der Vergangenheit war es üblich, dass Wasserrohre aus Blei hergestellt wurden, aber diese Praxis ist seit 1960 verboten. Vor kurzem hat die Stadtverwaltung in den Stadtteilen Tuindorp Nieuwendam und Tuindorp Buiksloot in Amsterdam-Noord Bleirohre entdeckt. Es sei davon auszugehen, dass es noch Tausende von Häusern und anderen Gebäuden aus der Zeit vor 1960 gibt, die Bleirohre haben.

Ein Sonderfall seien gemeinsame Versorgungsleitungen, führte die Stadtverwaltung weiter aus. Als Versorgungsleitung gelte die Verbindung zwischen dem vom Wasserversorger betriebenen Leitungsnetz und der in Privatbesitz befindlichen Leitung, die ein Grundstück versorgt. Diese Versorgungsleitungen müssten dringend ersetzt werden, da das Wasser für mehrere Haushalte oft durch lange Abschnitte von Bleirohren fließe. Das bedeute, dass das Trinkwasser in Häusern, in denen die Bleirohre ersetzt wurden, ebenfalls Blei enthalten kann.

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