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Stockholm Water Prize: Auszeichnungen für Leistungen im Bereich Wasser und Abwasser

Stockholm Water Prize: Auszeichnungen für
Bildquelle: Jonas Borg/SIWI
31.08.2018 − 

Für herausragende Forschungen im Bereich Wasser- und Abwasserbehandlung sind die Professoren Bruce Rittmann und Mark van Loosdrecht und zwei Studenten aus Singapur, Caleb Liow Jia Le und Johnny Xiao Hong Yu während der Weltwasserwoche in Stockholm ausgezeichnet worden. Das teilte das Stockholm International Water Institute (SIWI) mit.

Rittmann aus den USA und van Loosdrecht aus den Niederlanden wurden beide mit dem Stockholm Water Prize 2018 ausgezeichnet. Die Forschungen der beiden haben laut SIWI zum Verständnis beigetragen, wie Mikroorganismen organische Schadstoffe in wertvolle Stoffe für Mensch und Umwelt umwandeln können. Diese bemerkenswerte wissenschaftliche Leistung habe zur weltweiten Einführung von Technologien geführt, die es ermöglichen, schädliche Verunreinigungen aus dem Wasser zu entfernen, die Abwasserbehandlungskosten zu senken, den Energieverbrauch zu senken und sogar Chemikalien und Nährstoffe für das Recycling zurückzugewinnen.

Kronprinzessin Victoria von Schweden, die die Preise übergab, sagte: „Es gibt nichts Hoffnungsvolleres, als neue und innovative Wege zur Bewältigung unserer wichtigsten Herausforderungen kennenzulernen. Wie Süßwasser ist die Kreativität des menschlichen Geistes eine wertvolle natürliche Ressource, die den Schlüssel zu einer gerechten und gesunden Zukunft für uns alle birgt.“ SIWI-Geschäftsführer Torgny Holmgren zeigte sich beeindruckt von den Errungenschaften der Wissenschaftler. „Die Professoren Rittmann und van Loosdrecht stehen an der Spitze der Umweltbiotechnologie-Revolution“, sagt er.

Mit dem Stockholm Junior Water Prize 2018 wurden Jia Le und Hong Yu ausgezeichnet. Damit wurde den Angaben zufolge ihre Herstellung von reduziertem Graphenoxid aus Durian Rinde und Zuckerrohrbagasse honoriert. So könne dieses Material, das zur Reinigung von Wasser aus landwirtschaftlichen Abfällen verwendet werden kann, umweltfreundlich und kostengünstig erzeugt werden.

In ihrer Begründung für die Preisvergabe hob die Jury den großen lokalen Nutzen der Methode hervor: „Das diesjährige Siegerprojekt inspiriert die Gemeinden dazu, lokale Lösungen zur Verbesserung der Wasserqualität und der Ressourcennutzung zu finden. Das Projekt entwickelte eine fortschrittliche, kostengünstige und weit verbreitete Methode zur Reinigung von Wasser."

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