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Tunesien: KfW fördert Anlage für Meerwasserentsalzung


Bildquelle: KfW-Bildarchiv / Rüdiger Nehmzow
02.07.2018 − 

Die KfW Entwicklungsbank hat den Bau der ersten Entsalzungsanlage in Tunesien mit einem Kredit in Höhe von 60 Mio. Euro gefördert. Das teilte die KfW anlässlich der Einweihung der Anlage mit. Die Entsalzungsanlage mit einer Kapazität von 50.000 m³/Tag soll die vor allem während der Sommermonate sehr angespannte Wasserversorgung der Urlaubsinsel Djerba bis zum Jahr 2025 sichern. Die Anlage sei für eine spätere Erweiterung auf 75.000 m³/Tag ausgelegt.

„Tunesien leidet schon heute an großer Wasserknappheit“, sagte Joachim Nagel, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe. „Daher ist die Erschließung neuer unkonventioneller Wasserressourcen immens wichtig. Durch ihre Mobilisierung werden die stark begrenzten Grundwasserressourcen auf Djerba sowie auf dem südtunesischen Festland geschont. Dies trägt gleichzeitig zur Entwicklung im tunesischen Hinterland bei.“

Mit etwa 50 Mio. Liter Wasser täglich werden 200.000 Menschen den Angaben zufolge mit hygienisch einwandfreiem Trinkwasser versorgt. Neben der Anlage selbst finanziert die KfW auch Wasserreservoirs und Pumpstationen.

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