|  
International» weitere Meldungen

Veolia verzeichnet im Geschäftsjahr 2017 leichte Umsatzzuwächse im Wassergeschäft

Veolia verzeichnet im Geschäftsjahr 2017 leichte Umsatzzuwächse im Wassergeschäft
Bildquelle: pannawat - Fotolia - 91432344
23.02.2018 − 

Der französische Umweltkonzern Veolia hat im Geschäftsjahr 2017 seinen Umsatz im Wassergeschäft gegenüber dem Vorjahr leicht steigern können. Wie das Unternehmen anlässlich der Präsentation des Jahresabschlusses in Paris bekannt gab, lag der Umsatz der Wassersparte im Jahr 2017 bei 11,114 Millionen Euro. Das sei im Vergleich zu 2016 ein Plus von 1,6 Prozent bei konstanten Wechselkursen und 1,8 Prozent bei konstantem Konsolidierungskreis und konstanten Wechselkursen.

Grund für das Umsatzwachstum seien höhere Absatzmengen und eine positive Geschäftsentwicklung von +1,6 Prozent, erklärte Veolia. In Frankreich sei die einprozentige Zunahme der abgesetzten Volumina durch ein leicht negatives Marktumfeld, das mit -16 Millionen Euro zu Buche schlug, behindert worden. In Zentral- und Osteuropa verzeichnete der Konzern jedoch einen deutlichen Anstieg des Wasserabsatzes (+9,4 Prozent). Dieser sei vor allem auf den Beginn eines neuen Auftrags in Armenien zurückzuführen. Die Bauleistungen im Wasserbereich blieben mit +0,1 Prozent nahezu stabil.

Der Umsatz der Wassersparte profitierte auch von neuen Entwicklungen im Industriekundengeschäft, berichtete Veolia weiter und nannte in diesem Zusammenhang den Sinopec-Auftrag in China, der dem Unternehmen ein Plus von 60 Millionen Euro bescherte. Zudem konnte ein leicht positiver Preiseffekt von +0,7 Prozent verbucht werden, vor allem in der Tschechischen Republik, Bulgarien und Lateinamerika. In Punta Lara in Argentinien und Santa Marta in Kolumbien seien neue Aufträge zur Wasserversorgung gestartet. Auch in Japan verbuchte das Unternehmen ein Umsatzwachstum in der kommunalen Wasserversorgung.

Im Heimatmarkt Frankreich profitierte Veolia in seinen Wasseraktivitäten ab dem zweiten Halbjahr 2017 ebenfalls von einem leichten Preisanstieg, der ein Plus von 0,2 Prozent für das Gesamtjahr ausmachte, geht aus den vorgelegten Zahlen weiter hervor. Hier erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 2,946 Millionen Euro. Das waren 0,5 Prozent mehr als im Jahr 2016. Auch stieg der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um +3,8 Prozent. Dies sei auf signifikante Kosteneinsparungen und höhere Volumina zurückzuführen, die den Margendruck infolge der schwachen Preisindexierung und der Auswirkungen von Vertragsneuverhandlungen ausgleichen konnten.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 9.2018 von EUWID Wasser und Abwasser, die am 27. Februar 2018 als E-Paper und Printmedium erscheinen. Die Fachzeitung informiert Leser mit knappem Zeitbudget kompakt über die relevanten Entwicklungen in der Wasser- und Abwasserbranche.

Noch kein Abonnent? Mit einem Testpaket können Sie sämtliche Informationsmodule von EUWID Wasser und Abwasser (u.a. Printausgabe, E-Paper, Archiv und Top-News) kostenlos und unverbindlich ausprobieren.  

Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte:

zurück − Valmet erhält Wartungsauftrag für Messsysteme in zwei finnischen Kläranlagen

Britische Umweltbehörde kritisiert Anzahl der Gewässerverunreinigungen in England  − vor