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Wassermangel mit zehn Prozent des Anstiegs der globalen Migration verbunden

Wassermangel mit zehn Prozent des Anstiegs
Dürre ©Wolfilser - stock.adobe.com
09.09.2021 − 

Die Niederschlagsvariabilität ist nach einem aktuellen Bericht der Weltbank einer der Faktoren, die zur Migration beitragen. Der Bericht geht davon aus, dass die Städte der Welt, die Migranten aufnehmen und jetzt 55 Prozent der Weltbevölkerung beherbergen, zunehmend mit einem zeitweise vollständigen Erliegen der Wasserversorgung konfrontiert sein werden, wie dies etwa 2018 in Kapstadt und 2019 im indischen Chennai der Fall war. Dies unterstreiche die Notwendigkeit, die Wasserressourcen zu erhalten und nachhaltig zu bewirtschaften, so die Weltbank.

Dem Bericht zufolge hängen Wasserdefizite mit zehn Prozent des Anstiegs der Gesamtmigration zwischen 1970 und 2000 zusammen. Bis zum Ende dieses Jahrhunderts würden voraussichtlich etwa 700 Millionen Menschen von sich verschlimmernden Dürren betroffen sein. Diese Entwicklung werde unverhältnismäßig hohe Auswirkungen auf die Entwicklungsländer haben, da mehr als 85 Prozent der betroffenen Menschen in Ländern mit niedrigem oder mittlerem Einkommen leben, so die Weltbank in dem Bericht mit dem Titel „Ebb and Flow“.

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