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WMO: Wasserbedingte Katastrophen dominieren die letzten 50 Jahre

WMO: Wasserbedingte Katastrophen dominieren die letzten 50 Jahre
Dürren haben die meisten Menschenleben gekostet.
16.08.2021 − 

Die meisten Katastrophen, die in den letzten 50 Jahren sowohl menschliche als auch wirtschaftliche Opfer gefordert haben, gingen von wasserbedingten Gefahren aus. Zu diesem Ergebnis kommt eine umfassende Analyse der Weltorganisation für Meteorologie (WMO). Von den zehn größten Katastrophen hätten Dürren (650.000 Tote), Stürme (577.232 Tote), Überschwemmungen (58.700 Tote) und extreme Temperaturen (55.736 Tote) die meisten Menschenleben gekostet, teilte die WMO mit. Die Analyse will die Organisation demnächst im „WMO-Atlas der Mortalität und der wirtschaftlichen Verluste durch Wetter-, Klima- und Wasserextreme (1970-2019)“ veröffentlichen.

Bei den wirtschaftlichen Verlusten gehörten Stürme (521 Milliarden US-Dollar) und Überschwemmungen (115 Milliarden US-Dollar) zu den zehn wichtigsten Ereignissen der letzten 50 Jahre, erklärte die WMO. In Europa hätten sie mit 377,5 Milliarden US-Dollar die größten wirtschaftlichen Verluste verursacht. Das Hochwasser 2002 in Deutschland etwa habe Schäden in Höhe von 16,48 Milliarden US-Dollar hervorgerufen. Damit sei es das teuerste Ereignis in Europa zwischen 1970 und 2019 gewesen.

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