Über eine anhaltend solide Rentabilität in einem schwierigen Marktumfeld berichtet der finnischen Chemiekonzerns Kemira Oyj für das erste Halbjahr 2025. Der Bereich Water Solutions blieb weiterhin das starke Rückgrat von Kemira, wie der Konzern Mitte Juli mitteilte. Der Umsatz sank um drei Prozent auf 1,402 Milliarden Euro gegenüber 1,452 Milliarden Euro im Vorjahr In lokalen Währungen und bereinigt um Akquisitionen und Desinvestitionen betrug der Rückgang ebenfalls drei Prozent.
Obwohl der Umsatz im zweiten Quartal zurückging, verbesserte sich die Profitabilität im Vergleich zum Vorjahr, heißt es weiter. Die operative EBITDA-Marge stieg auf 22,9 Prozent. Der Umsatz blieb in den Bereichen Water Solutions und Fiber Essentials stabil, während er im Geschäftsbereich Packaging & Hygiene Solutions zurückging. Absatzmengen und Verkaufspreise lagen den Angaben zufolge unter dem Vorjahresniveau. Das operative EBITDA verringerte sich um elf Prozent auf 267,3 Millionen Euro gegenüber 299,7 Millionen Euro im Vorjahr, vor allem bedingt durch niedrigere Verkaufspreise und negative Währungseffekte. Die operative EBITDA-Marge betrug 19,1 Prozent gegenüber 20,6 im Vorjahr. Das operative EBIT sank um 19 Prozent auf 169,1 Mio. Euro gegenüber 208,4 Mio. Euro im Vorjahr.
Für das gesamte Jahr 2025 erwartet Kemira einen Umsatz von voraussichtlich zwischen 2,8 und 3,2 Milliarden Euro nach einem Umsatz von 2,948 Milliarden Euro im Jahr 2024.




