Pumpenhersteller Grundfos verzeichnet für 2022 Rekordumsatz und stabile Ergebnisse

Der dänische Pumpenhersteller Grundfos hat im Jahr 2022 ein Umsatzwachstum von 12,1 Prozent gegenüber 2021 und einen Rekord im Nettoumsatz von 4,5 Mrd. Euro erzielt. Der Ertrag, das EBIT vor Sondereinflüssen, belief sich auf von 524 Mio. Euro nach 428 Mio. Euro im Vorjahr, teilte Grundfos Ende März mit. Die Umsatzrendite betrug 11,8 Prozent nach 11,4 Prozent im Jahr 2021, als ein Nettoumsatz 3,8 Mrd. Euro realisiert worden war.

Mit diesen Ergebnissen knüpfe das Unternehmen an die solide Leistung von 2021 an, obwohl 2022 mit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine, anhaltenden Auswirkungen von COVID-19, Engpässen in den globalen Lieferketten, steigende Energiepreisen sowie hohem Inflationsdruck und erheblichen Währungsschwankungen ein Jahr historischer Marktturbulenzen war. Grundfos habe 2022 sein Geschäft in Russland und Belarus beendete, was zu einem einmaligen Restrukturierungsaufwand von 114,3 Millionen Euro führte.

In Schlüsselmärkten wie den USA, Deutschland und Großbritannien verzeichnete Grundfos den Angaben zufolge ein starkes Umsatzwachstum. Dies habe zu einem weltweiten Wachstum von 16,2 Prozent im Jahr 2022 beigetragen, bereinigt um den Umsatzrückgang in Russland und Belarus. Das Unternehmen habe seine Agenda im Bereich Innovation und Nachhaltigkeit voranbringen können: Im November 2022 habe Grundfos, nach eigenen Angaben als erstes Unternehmen im Bereich Wassertechnologie, die vollständige Zertifizierung der Science-Based Targets Initiative (SBTi) für seine Net-Zero-Ziele bis zum Jahr 2050.     

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