In Wien ist gestern der Startschuss für die fünfte gemeinsame Untersuchung der Donau (Joint Danube Survey 5) gefallen. 14 Donauländer beteiligen sich an dem internationalen, JDS genannten Großprojekt zur Erforschung der Donau und ihrer wichtigsten Nebenflüsse. Die JDS findet alle sechs Jahre statt und baut auf den vorangegangenen Auswertungen auf, teilte die Internationale Kommission zum Schutz der Donau (IKSD) mit.
Nach Angaben des österreichischen Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft sind an dem Projekt über 1.000 Experten aus über 150 Institutionen beteiligt. Sie untersuchen an 108 Messstellen unterschiedliche Aspekte der Wasserqualität. Das breit angelegte Untersuchungsprogramm umfasse unter anderem die hydromorphologische Struktur und Sedimente, die Biodiversität von Pflanzen und Tieren, Mikrobiologie, Nährstoffe, Schadstoffe, Mikroplastik, Radioaktivität sowie innovative Methoden wie die Analyse von Umwelt-DNA (eDNA).
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