Aktionsplan für Hochwasser und Starkregen in der Westeifel

In der Westeifel soll ein Aktionsplan für eine verbesserte Hochwasser- und Starkregenvorsorge erstellt werden. Wie der Eifelkreis-Bitburg Prüm berichtet, habe dort die Flutkatastrophe von 2021 verdeutlich, dass sowohl die Ursachen als auch die Auswirkungen vergleichbarer Hochwasserlagen eine Zusammenarbeit im gesamten Einzugsbereich der Gewässer und unabhängig von kommunalen Gebietsgrenzen erfordere.

Vor diesem Hintergrund haben die Anrainerverbandsgemeinden der Prüm mit den Nebenflüssen Nims und Enz sowie der Irsen und dem Gaybach, die Stadt Bitburg und der Eifelkreis im Beisein vom Staatssekretär im rheinland-pfälzischen Umweltministerium, Erwin Manz, eine „Kooperationsvereinbarung zur Beauftragung eines Aktionsplanes zur hochwasservorsorgenden Gewässerunterhaltung und -entwicklung, sowie für überörtliche Hochwasserschutzmaßnahmen“ im Bereich der Hochwasserpartnerschaft Westeifel geschlossen.

Im Aktionsplan werden die Gewässer II. Ordnung sowie die größeren Zuflüsse (Bäche) einschließlich der angrenzenden Bereiche betrachtet und mögliche Umsetzungsmaßnahmen für eine hochwasservorsorgende Gewässerunterhaltung erarbeitet. Insgesamt wird ein Einzugsgebiet von etwa 1.100 km² erfasst. Mit dem Plan werden bereits vorhandene Hochwasser- und Starkregenkonzepte der Gemeinden überörtlich ergänzt, aber nicht ersetzt. Hier geht es weiter..........

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