Im Zuge der aktuellen Diskussion zur Reduzierung von PFAS in der EU haben der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) und der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) ihre Position im Spannungsfeld zwischen nötiger Vermeidung und den Anforderungen der Energiewende aufgezeigt. Mit Blick auf die aktuelle und europaweite Medienberichterstattung zu PFAS sagte ein VKU-Sprecher: „Weil strengere Trinkwassergrenzwerte die komplexe und komplizierte Problematik allein nicht lösen können, muss die PFAS-Vermeidung direkt an der Eintragsquelle ansetzen, beispielsweise über ein schnelles PFAS-Verbot. Denn je mehr PFAS eingesetzt wird, desto größer die Verunreinigung unserer Wasserressourcen und desto schwieriger die Trinkwassergewinnung.“
Allerdings würde aus Sicht des VKU ein PFAS-Verbot auch viele Schlüsseltechnologien treffen, die für den Umbau des Energiesystems gebraucht würden, um CO2 zu vermeiden. Deshalb müsse ein Verbot mit angemessenen Übergangsfristen, Bestandsanlagenschutz und Ausnahmeregelungen einher gehen. Aber der Kurs müsse klar sein: Überall dort, wo sich der PFAS-Einsatz heute schon vermeiden lasse, müsse es schnellstmöglich ordnungsrechtliche Vorgaben geben. Hier geht es weiter.......




