An den Plänen zur Vertiefung der Außenems wird noch gearbeitet

Zuletzt sah es so aus, als ob die Planung für die seit Jahren umstrittene Vertiefung der Außenems Fahrt aufnehmen könnte. Doch das Planfeststellungsverfahren kommt nur schleppend voran. Die entsprechenden Unterlagen sollten eigentlich bereits in der ersten Jahreshälfte 2023 öffentlich ausliegen. Wie eine Sprecherin der zuständigen Generaldirektion Wasserstraßen- und Schifffahrt in Bonn der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mitteilte, werde derzeit noch daran gearbeitet: „Wir gehen davon aus, bis zum Jahresende den Auslegungszeitraum konkretisieren zu können.“ Die Erstellung der Unterlagen, die 2019 begann, sei „sehr umfangreich und aufwendig“. Zurzeit werde ein umfassender Erläuterungsbericht finalisiert.

In der Außenems, der trichterförmigen Flussmündung zur Nordsee, soll die Fahrrinne auf einer Strecke von knapp 13 km bis zum Emder Hafen um einen Meter vertieft werden. Das Land Niedersachsen will so die Erreichbarkeit des Hafens und die damit verbundenen rund 10.000 Arbeitsplätze sichern. Umweltverbände fürchten dagegen, dass sich durch eine weitere Vertiefung der ökologische Zustand des Flusses weiter verschlechtern wird. Die Ems leidet seit Jahrzehnten unter einer starken Verschlickung und Sauerstoffmangel.

Lesen Sie, wie es mit dem Genehmigungsverfahren weitergehen soll......

 ...

Weiterlesen mit

Sie können diesen Artikel nur mit einem gültigen Abonnement und erfolgter Anmeldung nutzen. Registrierte Abonnenten können nach Eingabe Ihre E-Mail Adresse und Passworts auf alle Artikel zugreifen.
- Anzeige -

Themen des Artikels
Kategorie des Artikels
- Anzeige -