Arbeiten am Polder Steinkirchen mittlerweile weit fortgeschritten

Der Hochwasserschutz an der Donau kommt weiter voran. Wie das bayerische Umweltministerium berichtet, sind die Arbeiten am Polder Steinkirchen mittlerweile weit fortgeschritten. Neue Deiche schützen die Orte Steinkirchen, Bergham, Fehmbach und Natternberg vor einem hundertjährlichen Hochwasser. Um für einen überregional besseren Hochwasserschutz den Polder gezielt fluten zu können, wird nun das Ein- und Auslaufbauwerk errichtet. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) startete die Bauarbeiten jetzt mit einem symbolischen Spatenstich.

„Die niederbayerische Donau ist beim Ausbau des Hochwasserschutzes ein absoluter Schwerpunkt. In zahlreichen Donau-Abschnitten von Straubing bis Vilshofen besteht nun ein Grundschutz vor einem hundertjährlichen Hochwasser. Der Grundschutz von Steinkirchen wurde zum Jahreswechsel fertiggestellt", erklärte Glauber.

5,6 Mio. Euro wurden in den Grundschutz von Steinkirchen investiert. Mit dem Ein- und Auslaufbauwerk wird die Wirksamkeit des Polders nun weiter verbessert, denn damit kann der Rückhalteraum bei Hochwasser mit 21,1 Mio. m³ gezielt befüllt und somit die Schutzwirkung des Polders optimal für die Unterlieger gesteuert werden. Wegen dieser überregionalen Wirkung werden die Kommunen an den 7,1 Mio. Euro Baukosten nicht beteiligt. Die Kosten werden vom Freistaat Bayern getragen und aus dem Nationalen Hochwasserschutzprogramm des Bundes kofinanziert. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich im Herbst 2027 abgeschlossen sein. Hier geht es weiter...........

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