Baden-Württemberg: Kleinteilige Wasserentnahme vor allem im Schwarzwald verbreitet

In Baden-Württemberg versorgten sich im vergangenen Jahr rund 40.000 Einwohnerinnen und Einwohner aus eigenen Brunnen und Quellen mit Trinkwasser. Laut einer Mitteilung des Statistischen Landesamtes sind die Voraussetzungen für eine kleinteilige Wasserentnahme insbesondere im Schwarzwald gut. So hatten im Ortenaukreis rund 15.300 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 3,4 Prozent der Bevölkerung des Kreises, eine Hauswasserversorgung. Im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald waren es 5.200 Personen bzw. 1,9 Prozent der Bevölkerung. Landesweit waren lediglich 0,4 Prozent der Bevölkerung nicht an das öffentliche Leitungsnetz angeschlossen. Annähernd die Hälfte, 502 von insgesamt 1.101 Gemeinden, gab an, dass sich ein Teil der Bevölkerung selbst mit Wasser versorgt. Im Ortenaukreis traf dies auf 47 von 51 und im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald auf 41 von 50 Gemeinden zu.

Bei der Abwasserentsorgung zeigt sich ein ähnliches Bild. Hier waren rund 50.000 Einwohnerinnen und Einwohner nicht an die öffentliche Kanalisation angeschlossen. 850 Gemeinden - damit rund drei Viertel der Gemeinden - meldeten für einen Teil der Bevölkerung eine dezentrale Abwasserentsorgung. Die Einwohnerinnen und Einwohner mit privater Abwasserentsorgung leben überwiegend im Ortenaukreis (2025 rund 5.100 Personen), Kreis Ravensburg (5.000), Kreis Breisgau-Hochschwarzwald (4.500), Rems-Murr-Kreis (3.400) und Ostalbkreis (3.100). Erfahren Sie mehr.........

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