Der Deutsche Bauernverband (DBV) unterstützt die Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlämmen oder den Aschen aus der Klärschlammverbrennung. Das erklärte DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken anlässlich der Ende August vom Bundesumweltministerium veröffentlichten „Gemeinsamen Erklärung zum Ausbau der Phosphorrückgewinnung aus Klärschlamm“. Phosphor sei ein elementarer Nährstoff. Das Phosphorrecycling aus Klärschlamm sei daher folgerichtig und könne eine Möglichkeit darstellen, die Abhängigkeit von Importen zu reduzieren.
Grundvoraussetzung für die Nutzung von Phosphor aus Klärschlamm seien für die deutschen Bauern hohe Anforderungen an die Qualität hinsichtlich etwaiger Schadstoffgehalte und an die Pflanzenverfügbarkeit des Phosphors, so Krüsken. Es müsse Einigkeit darüber bestehen, dass Dünger aus recyceltem Phosphor aus Klärschlämmen oder Klärschlammaschen nur dann zum Einsatz kommen werden, wenn der Einsatz für Böden und Verbraucher unbedenklich ist und diese preislich marktfähig sind. „Eine Marktintegration von recyceltem Phosphor über Auflagen oder andere Zwangsmaßnahmen verbietet sich“, machte er deutlich.




