Bayern: Sieben Millionen Euro für Hochwasserschutz in Bergkirchen

Bayern investiert weiter in mehr Sicherheit bei Hochwasserereignissen. Mit dem Abschluss umfangreicher Hochwasserschutzmaßnahmen ist der in der Gemeinde Bergkirchen liegende Ort Günding künftig vor Überschwemmungen der Maisach geschützt. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund sieben Millionen Euro, die jeweils zur Hälfte vom Freistaat Bayern und der Gemeinde Bergkirchen getragen werden, teilte das Umweltministerium Bayern mit.

Ein zentrales Element des Hochwasserschutzprojekts sei der Neubau einer Brücke mit einem nahezu doppelt so großem Abflussquerschnitt im Vergleich zur bisherigen Brücke, die eine deutliche Engstelle darstellte. Damit könne das Wasser künftig deutlich besser abfließen und ein Rückstau der durchfließenden Maisach vermieden werden. Ergänzend seien Hochwasserschutzwände errichtet worden. Um einen hundertjährlichen Hochwasserabfluss sicher in den Amperkanal ableiten zu können, wurde den Angaben zufolge außerdem der Bulachgraben ausgebaut und erheblich verbreitert. Bereits 2024 seien die Verbreiterung des Grabens sowie der Neubau einer Flutmulde fertiggestellt worden.

Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber (FW) betonte bei der offiziellen Einweihung der Schutzbauwerke in Günding, das Hochwasser 2024 habe eindrücklich gezeigt, welche Kraft selbst kleinere Flüsse entwickeln können. Mit umfassenden Schutzmaßnahmen und dem Neubau der Brücke über die Maisach sei Günding für kommende Hochwasserereignisse gerüstet.

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