Bei Vorsorge und Schutz vor Extremwetter über den Status quo hinausdenken

Enquete-Kommission des Mainzer Landtages legt Abschlussbericht vor

Die Enquete-Kommission des rheinland-pfälzischen Landtags „Zukunftsstrategien zur Katastrophenvorsorge“, die sich infolge der Flutkatastrophe an der Ahr konstituiert hatte, hat jetzt ihren Entwurf des Abschlussberichts verabschiedet. Damit beendet sie ihre zweijährige Sitzungsarbeit und wird dem Landtag Empfehlungen zur Katastrophenvorsorge in Rheinland-Pfalz vorlegen.

Wie die Vorsitzende der Enquete-Kommission, Lea Heidbreder (Grüne), der stellvertretende Vorsitzende Christoph Spies (SPD) sowie der Obmann der FDP-Fraktion, Marco Weber, nach der abschließenden Sitzung der Kommission im Ahrtal erklärten, habe die Kommission in ihrer Zusammenarbeit mit Expertinnen und Experten wichtige Erkenntnisse zur Prävention und zum Schutz der Bevölkerung vor Flutkatastrophen, aber auch vor anderen Bedrohungen durch Extremwetterereignisse als Folge des sich verstärkenden Klimawandels erlangt. Diese Erkenntnisse seien in dem Entwurf des Abschlussberichts gebündelt.

Mit Blick auf die Empfehlungen der Kommission sagten die Abgeordneten: „Die Vorschläge der Enquete können dazu beitragen, das Bewusstsein für Gefahren zu stärken und die Menschen im Land zu schützen. Viele Erkenntnisse der Enquete wie das Schaffen einer Landesbehörde für den Katastrophenschutz oder Optimierungen bei den Hochwasserwarnungen hat das Land bereits auf den Weg gebracht. Wir begrüßen dieses schnelle Umsetzen im Sinne unserer Erkenntnisse sehr.“

Erfahren Sie mehr über die Empfehlungen der Enquete-Kommission........

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