Belastung des Trinkwassers mit Schadstoffen „gering“ eingestuft

Die Schadstoffbelastung des Trinkwassers in Deutschland stuft die Bundesregierung mit Verweis auf Daten des Umweltbundesamtes „in den allermeisten Fällen“ als gering ein. Das geht aus einer Antwort (Drs. 21/5463) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (Drs. 21/5004) hervor. Sowohl die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) vertreten demnach den Standpunkt, dass es unwahrscheinlich ist, dass von Plastikpartikeln in Lebensmitteln gesundheitliche Risiken für den Menschen ausgehen. Dies gelte gleichermaßen für die Aufnahme durch Lebensmittel wie durch Trinkwasser, heißt es in der Antwort.

Auch Rückstände von Arzneimitteln hält die Bundesregierung für unbedenklich. Bei Arzneimitteln bestehe ein großer Unterschied zwischen der Konzentration eines Arzneimittels im Trinkwasser und seiner therapeutischen Dosis: „Während die Konzentrationen im Trinkwasser meist unter 1 µg/l (Millionstel Gramm) liegen, liegt die therapeutische Dosis um ein Vielfaches höher“, schreibt die Bundesregierung. Die im Trinkwasser zum Teil nachgewiesenen geringen Mengen lägen damit unterhalb therapeutisch wirksamer Konzentrationen für den Menschen und hätten „nach heutigem Kenntnisstand“ keine Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit. Ähnlich verhalte es sich mit Pflanzenschutzmitteln. Polychlorierte Biphenyle (BCB), Bromdiphenylether und Phosphat, nach denen sich die Grünen in ihrer Anfrage auch erkundigt hatten, spielten im Trinkwasser keine Rolle. Hier geht es weiter.........

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