Bericht zur Oder: Nährstoffbelastung senken und Auen revitalisieren

Ergebnisse des Sonderuntersuchungsprogramms liegen vor

Um die Widerstandskraft der Oder langfristig zu stärken, empfehlen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die Salz- und Nährstoffbelastung zu senken, Auen zu revitalisieren und mehr Wasser in der Landschaft zurückzuhalten. Das geht den Ergebnissen des Sonderuntersuchungsprogramms zur Umweltkatastrophe in der Oder hervor, der Mitte Juni Bundesumweltminister Carsten Schneider übergeben worden ist, wie das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) mitteilte. Die Oder hat sich dem Abschlussbericht zufolge teilweise erholt, aber die Folgen der Katastrophe seien noch nicht überwunden.

Unter Federführung des IGB hatte das Forschungsteam im Anlassbezogenen Sonderuntersuchungsprogramm zur Umweltkatastrophe in der Oder vom August 2022 (ODER~SO) seit Februar 2023 die ökologischen Folgen der Katastrophe, die bisherige Entwicklung und Erholung des Ökosystems sowie mögliche Vorsorge- und Revitalisierungsmaßnahmen untersucht. Dafür wurden den Angaben zufolge umfangreiche Feld- und Laboruntersuchungen durchgeführt, etwa zur Wasserchemie, zur Algenentwicklung, zu Fischbeständen, wirbellosen Tieren sowie zu Lebensräumen in der Oder, ihren Nebengewässern und Auen, und es wurden Handlungsempfehlungen für Politik und Behörden vorgelegt.

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