Der Berliner Senat hat auf Vorlage von Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) beschlossen, dass das Land Berlin für das Jahr 2026 auf einen Teil seines Gewinns von den Berliner Wasserbetrieben (BWB) in Höhe von 82,6 Mio. Euro verzichtet. „Mit dem Verzicht auf einen Teil des Gewinns der Berliner Wasserbetriebe ermöglichen wir es, dass die Wasserpreise für die Berlinerinnen und Berliner seit elf Jahren nicht steigen. Das ist ein konkreter Beitrag, die Menschen in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ganz konkret finanziell zu entlasten. Zugleich investieren die Wasserbetriebe massiv in eine moderne Infrastruktur in unserer Stadt, damit sich auch künftige Generationen auf eine zuverlässige Wasserversorgung verlassen können. Zusammen sorgen wir dafür, dass wir ein leistungsfähiges Landesunternehmen haben, das die Daseinsvorsorge für unsere Stadt sichert“, erklärte Giffey.
Beabsichtigt ist, dass der Aufsichtsrat der BWB die Gebühren für den Kalkulationszeitraum 2026 unverändert gegenüber der Gebührenperiode 2024/2025 festsetzt, berichtet der Senat. Der Antrag auf Genehmigung dieser Gebühren (einschließlich Abwasser) werde von den BWB nach dem Beschluss des Aufsichtsrats bei der Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz als der für die Gebühren zuständigen Genehmigungsbehörde gestellt.
Daneben gab der Senat bekannt, dass er auf Vorlage der Wirtschaftssenatorin den Bericht über die Rücklagenbildung der Wasserbetriebe für das Geschäftsjahr 2024 beschlossen hat. Lesen Sie weiter..........




