Bezirksregierung Detmold schließt PFV für Rückhaltebecken ab

Die Bezirksregierung Detmold hat das Verfahren zur Planfeststellung eines Hochwasserrückhaltebeckens an der Wiembecke abgeschlossen, das in den Gemarkungen Hornoldendorf in Detmold und Fromhausen in Horn-Bad Meinberg entstehen soll. Genehmigt wurde auch der Neubau der Ortsumgehung Hornoldendorf über den Hochwasserschutzdamm des Hochwasserrückhaltebeckens, teilte die Bezirksregierung mit. Der Werre-Wasserverband sowie der Eigenbetrieb Straßen des Kreises Lippe hatten das Planfeststellungsverfahren (PFV) bei der Bezirksregierung beantragt. Der Bau des Hochwasserrückhaltebeckens liege in einem hohen öffentlichen Interesse.

Als Teil des Verfahrens werde der Holzhauser Bach im Mündungsbereich zur Wiembecke auf dem Gebiet der Stadt Horn-Bad Meinberg umgestaltet, um im Einflussbereich des Beckens die Hochwassersituation für Anlieger zu verbessern, berichtet die Behörde. Der Umbau der Ortsumgehung entlastet Hornoldendorf durch weniger Verkehr und verbessere die Verkehrssicherheit im Ort.

Der Werre-Wasserverband ist der Dienstleister für den Hochwasserschutz im Einzugsgebiet der Werre. Gegründet im Jahr 1972 stellt der Verband nach eigenen Angaben den überörtlichen Hochwasserschutz durch den Bau und Betrieb von Hochwasserrückhaltebecken und Poldern sicher. Verbandsmitglieder sind die Kreise Herford, Lippe und Minden-Lübbecke sowie die kreisfreie Stadt Bielefeld.

 

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