BfG weiht neue Leitwarte Umweltradioaktivität und zukunftsweisende Messstation ein

Die Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) hat in Koblenz eine neue Leitwarte zur Umweltradioaktivität und gleichzeitig eine zukunftsweisende Messstation am Rhein in Betrieb genommen. Die offizielle Einweihung haben die Leiterin der BfG, Birgit Esser, und der Präsident des Landesamtes für Umwelt Rheinland-Pfalz (LfU), Frank Wissmann, vorgenommen, teilte die BfG mit.

Zur Überwachung der Radioaktivität in den Bundeswasserstraßen betreibt die BfG zusammen mit der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) ein spezielles Messnetz. 40 Messstationen verteilen sich auf die Bundeswasserstraßen in ganz Deutschland, erklärte die BfG. In der Leitwarte laufen die online erhobenen Daten – unter anderem die Gammastrahlung – zusammen.

Zusätzlich werden von hier zentral Gewässerparameter wie die Temperatur oder der Sauerstoffgehalt von den Stationen des Messnetzes abgerufen und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt, führte die BfG weiter aus. Mit den Daten könnten Fachleute etwa die Auswirkungen möglicher Störfälle frühzeitig erkennen und den sich ändernden Gewässerzustand zeitnah beurteilen.

„Die neue Leitwarte ermöglicht es uns, ungewöhnliche radiologische Belastungen zu registrieren und unmittelbar die verantwortlichen Stellen zu informieren. Dadurch gewinnen wir im Störfall wertvolle Zeit und leisten so einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Bevölkerung“, erklärte Esser....

Weiterlesen mit

Sie können diesen Artikel nur mit einem gültigen Abonnement und erfolgter Anmeldung nutzen. Registrierte Abonnenten können nach Eingabe Ihres Benutzernamens und Passworts auf alle Artikel zugreifen.
- Anzeige -

Themen des Artikels
Kategorie des Artikels
- Anzeige -