BMUV fördert Klima- und Hochwasserschutz in Bad Sulza

Das Bundesumweltministerium fördert Maßnahmen zum natürlichen Klima- und zum Hochwasserschutz in Thüringen mit rund 1,5 Mio. Euro. Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Bettina Hoffmann (Grüne), hat einen Förderscheck für Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Hochwasservorsorge in Thüringen im Kurpark Bad Sulza an Bürgermeister Dirk Schütze (SPD) übergeben. Wie es in einer Mitteilung des Ministeriums heißt, soll der Baumbestand des Kurparks klimafit gemacht und das Ufer der Ilm naturnah gestaltet werden. Ziel sei ein widerstandsfähiges und vielfältiges Ökosystem mitten in der Stadt, das Kohlenstoff für den natürlichen Klimaschutz binde, den Wasserrückhalt für den Hochwasserschutz erhöhe und die die Qualität des Kurparks als Naherholungsraum steigere.

Große Grünflächen und ein wertvoller alter Baumbestand im historischen Kurpark wirken nach Angaben des Ministeriums als natürliche Kohlenstoffsenken und leisten einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Maßnahmen wie die Stabilisierung des Baumbestands durch heimische und klimaresiliente Arten sowie die Renaturierung der Ilm fördern die Bodenqualität und unterstützen die Speicherung von organischem Kohlenstoff. Zusätzlich werde die Ilm-Uferzone mit heimischen Pflanzen aufgewertet. Dadurch entstehen Lebensräume für Flora und Fauna, die zur Artenvielfalt beitragen und die ökologische Bedeutung des Parks langfristig sichern sollen.

Das Bundesumweltministerium (BMUV) unterstützt im Rahmen des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz Kommunen insbesondere im ländlichen Raum. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hatte im April 2024 insgesamt 122 Projekte zur Förderung ausgewählt, die in einem weiteren Schritt zur Antragstellung aufgefordert wurden. Erste bewilligte Projekte haben ihre Arbeit bereits aufgenommen.

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