BMUV fördert Überflutungs-Frühwarnkonzept von StädteRegion Aachen und RWTH

Von den Erfahrungen sollen andere Kommunen lernen

Für die Entwicklung eines ganzheitlichen Frühwarnkonzeptes sowie eines Informationssystems für Überflutungen erhält die StädteRegion Aachen vom Bundesumweltministerium (BUMV) Fördermittel in Höhe von rund 300.000 Euro. Die Parlamentarische Staatssekretärin im Umweltministerium, Bettina Hoffmann (Grüne), erklärte: „Das Frühwarnkonzept des Verbunds aus der RWTH Aachen und der StädteRegion Aachen ist innovativ, praxisnah und kann vergleichsweise schnell umgesetzt werden. Von ihren Erfahrungen können andere Kommunen lernen und Erkenntnisse in ihre Anstrengungen zur Klimaanpassung integrieren." Die Maßnahmen sollen die Kommunikation und Informationslage im Fall von Starkregen und Hochwasser verbessern.

Wie Städteregionsrat Tim Grüttemeier (CDU) erklärte, brauche es noch viele Anstrengungen auf allen Ebenen, um die von der Hochwasserkatastrophe 2021 besonders stark betroffene StädteRegion resilienter zu machen. Ein Frühwarnkonzept und Informationssystem zur Hochwasservorhersage komme nicht nur der StädteRegion Aachen, sondern auch den benachbarten Regionen zugute.

In dem Vorhaben werden nach Angaben des Ministeriums wasserwirtschaftliche Fachinformationen aufbereitet und mit weiteren Ereignisdaten, wie Einsatzdaten oder Daten der Bevölkerung, kombiniert. Anschließend stehen sie allen relevanten Akteuren der Hochwasserbewältigung zur Verfügung. Erweitert wird der Ansatz durch innovative Crowd-Sourcing-Methoden einschließlich Social-Media-Monitoring für eine verbesserte Darstellung der jeweiligen Hochwasserlage.

Erfahren Sie mehr über das Vorhaben..........

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