Brandenburg: Vermehrt Schäden an Deichen durch Wühltiere

Durch die fast flächendeckende Verbreitung von Wühltieren kommt es in Brandenburg zu vermehrten Schäden an Deichen und Uferböschungen von Gewässern. Jährlich werden deshalb im Durchschnitt etwa 1,8 Mio. Euro für die Prävention und Beseitigung von Wühltierschäden investiert, berichtet Umweltstaatssekretär Gregor Beyer (FDP) anlässlich einer Deichbeschau an der Oder.

Zur Vermeidung von Schäden sei zudem die Entnahme von Biber, Bisam und Nutria an Deichen und anderen wasserwirtschaftlichen Anlagen weiterhin dringend nötig. Die Biberverordnung Brandenburg sei hierfür ein bewährtes Instrument. Gleichzeitig mache die Situation an den Deichen aber auch deutlich, dass das aktive Bibermanagement im Sinne des Koalitionsvertrages zügig weiterentwickelt werden müsse.

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