Bremen schließt Hochwasserschutzprojekt in Blumenthal ab

Bremen hat das Hochwasserschutzprojekt auf dem Gelände der ehemaligen Bremer Wollkämmerei (BWK) im Stadtteil Blumenthal abgeschlossen. Nach aktuellen Angaben der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft schützt die modernisierte Anlage rund 123 ha Fläche mit bedeutenden Wirtschaftsstandorten sowie wichtiger Infrastruktur vor Hochwasser. Mit der Fertigstellung entsprechen nun rund 77 Prozent der Küstenschutzlinie entlang der Unterweser den aktuellen Anforderungen.

Im Rahmen des Projekts wurde die Küstenschutzlinie seit 2020 umfassend modernisiert. Der Deich wurde entsprechend den Vorgaben des Generalplans Küstenschutz auf eine Höhe von 7,50 m ausgebaut, eine neue Hochwasserschutzwand errichtet und der Deichverteidigungsweg erneuert. Die Investitionskosten beliefen sich auf 27,1 Mio. Euro. Sie wurden überwiegend von Bund und Land getragen, während die Stadt Bremen den kommunalen Anteil für städtebauliche und verkehrliche Maßnahmen übernahm.

Neben dem technischen Hochwasserschutz umfasste das Vorhaben auch Maßnahmen zur Aufwertung des Stadtteils. Nach Angaben des Deichverbands am rechten Weserufer handelt es sich um sein bislang umfangreichstes Küstenschutzprojekt. Die Umweltverwaltung bezeichnet das Vorhaben als Beispiel für die Verbindung von Hochwasserschutz, Klimaanpassung und Stadtentwicklung.

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