Durch das von der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung geplante neue Quartier Dreieck Späthsfelde sieht der BUND Landesverband die Stadtnatur und das Grundwasser gefährdet. Der Umweltschutzverband weist in einer Mitteilung darauf hin, dass auf rund 100 Hektar im Nordwesten Treptow-Köpenicks laut Überlegungen der Verwaltung ab 2035 mindestens 2000 neue Wohnungen entstehen könnten.
Der BUND Berlin lehnt großflächigen Wohnungsbau in Späthsfelde ab und fordert den Erhalt und die Qualifizierung der Kleingärten, Grün- und Freiflächen sowie die Weiterentwicklung als Standort für Erholung, Freizeit und Umweltbildung. Die Bedeutung des Dreiecks Späthsfelde sei wegen des Nutzungsdrucks auf die umliegenden Flächen wie Wald, Friedhöfe und Grünzüge enorm gestiegen. Nicht nur für den Wohnungsbau würden zusätzliche Flächen versiegelt, sondern auch für die dafür notwendige soziale und verkehrliche Infrastruktur, so der Landesverband in einer Mitteilung.
Das angrenzende Waldgebiet Königsheide und die Kompensationsflächen im Gebiet könnten ihrer Biotopfunktion bereits jetzt kaum noch gerecht werden. Durch eine weitere Bebauung würde der Grundwasserpegel weiter sinken. Die Schäden des Kiefern-Eichenwaldes in der Königsheide seien bereits heute markant, der Heidekampgraben falle teilweise trocken. Hier geht es weiter........




