BUND: Deutschlands Hochwasserschutz 5 Jahre nach der Ahrtalflut weiter ungenügend

„Lücken bei Strategie und Finanzierung“

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Fünf Jahre nach der katastrophalen Flut im Ahrtal ist Deutschland nach Darstellung des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) immer noch nicht ausreichend auf die zunehmenden Wetterextreme vorbereitet. Statt Flüssen mehr Raum zu geben, würden wichtige Überflutungsflächen weiter mit Siedlungen und Straßen zugebaut, kritisiert der Umweltverband in einer Mitteilung. In Deutschland hätten die Flüsse insgesamt zwei Drittel, in Nordrhein-Westfalen 39 Prozent, in Rheinland-Pfalz 24 Prozent und in Bayern 46 Prozent ihres ursprünglichen Platzes zum Ausufern verloren.

Der BUND fordert die Priorität für den ökologischen Hochwasserschutz. Das bevorzugte Ziel müsse es stets sein, Wasser zurückzuhalten. Um die Netto-Neuversiegelung auf Null zu senken, dürfe Neubau nur noch auf bereits versiegelten Flächen erfolgen. Mit dem Ziel, dass extreme Wetterereignisse wie Starkregen seltener und schwächer auftreten, sei Ausstoß von Treibhausgasen durch Ausstieg aus fossilen Energien zu reduzieren.

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