Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat an die Bundesminister für Landwirtschaft und für Umwelt und die zuständigen Landesminister appelliert, schnell eine trinkwasserschonende Düngepolitik zu etablieren. Es gelte, wissenschaftlich und juristisch fundierte Vorgaben für ein verursachergerechtes Düngerecht festzulegen, heißt es in einer Mitteilung des BUND und der BUND-Landesverbände Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Brandenburg, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Hessen sowie des Bundes für Naturschutz Bayern (BN).
Zudem seien nachhaltige Schutzmaßnahmen für das Trinkwasser und breite Gewässerrandstreifen zum Schutz der Gewässer vor Pestiziden und Düngemitteln einzuführen. Die aktuelle Aussetzung der Roten Gebiete und deren Sanktionsregelungen sowie die Abschaffung der Bilanzierung der Nährstoffströme auf betrieblicher Ebene sind nach Auffassung des BUND eine Gefahr für den Schutz des Grundwassers vor Nitrateinträgen aus der Düngung.
Hier lesen Sie weiter: ...



