BUND Hessen fordert bei Neubauprojekten Brauchwasserlösungen für Toiletten

Gemeinden könnten entsprechende Vorschriften durch Satzungen regeln

Anlässlich des  heutigen  Welt-Toiletten-Tages hat der BUND Hessen für Neubauvorhaben Brauchwasserlösungen gefordert. Rund 40 Liter sauberes Trinkwasser würden täglich im Klo heruntergespült, für die WC-Spülung sei Trinkwasser-Qualität jedoch nicht erforderlich. Der BUND-Landesvorsitzende Jörg Nitsch erklärte: „Es ist inakzeptabel, dass wertvolles, sauberes Trinkwasser für Toilettenspülungen verschwendet wird. Um den Folgen des Klimawandels und der drohenden Wasserknappheit zu begegnen, muss es hier ein Umdenken geben: Neubauprojekte müssen standardmäßig mit Brauchwassersystemen ausgestattet werden! Der BUND Hessen fordert deshalb die Einführung von Vorschriften zur Nutzung von Brauchwasser.“

Besonders im Ballungsraum Rhein-Main steige der Trinkwasserverbrauch – einerseits durch das Bevölkerungswachstum, andererseits durch Hitzewellen im Sommer. Im aktuellen Koalitionsvertrag fänden Brauchwassersysteme keine Beachtung. Schwarz-Rot könne sich nicht vor dem Schutz der wertvollen Ressource drücken.

Bereits der Landesentwicklungsplan Hessen 2000 forderte, Trinkwasser dort durch Brauchwasser zu ersetzen, wo keine Trinkwasser-Qualität benötigt wird. Die 2023 von Schwarz-Grün veröffentlichte Muster-Zisternensatzung für Neubau biete hier eine gute Grundlage. Lesen Sie hier weiter..........

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