Wegen der fortschreitenden Versalzung des Grundwassers im Umfeld der Kalihalde in Neuhof sieht der BUND Hessen sofortigen Handlungsbedarf. „Der Grundwasserschutz muss Priorität haben und die fortschreitende Ausbreitung der Versalzungsfahne im Grundwasser rund um die Halde Neuhof muss schnellstens beendet werden“, erklärte der Vorsitzende des Landesverbandes, Jörg Nitsch. Es bestehe Aufklärungsbedarf, wieso diese Entwicklung weder K+S noch den Aufsichtsbehörden bisher aufgefallen war. „Was nützt das Grundwassermonitoring durch K+S, wenn die zunehmende Grundwasserversalzung nicht frühzeitig festgestellt und Gegenmaßnahmen ausgelöst werden?“, meinte Nitsch.
Von zentraler Bedeutung sei für den BUND Hessen die Klärung der Ursachen für die ausgeprägte und weiter fortschreitende Grundwasserversalzung. Der Verband sieht insbesondere erheblichen Aufklärungsbedarf hinsichtlich der zugrunde liegenden Prozesse und verweist darauf, dass bislang keine schlüssigen alternativen Erklärungen vorlägen, und
Zur Untermauerung verweist der BUND auf zwei Gutachten, die eine stetige Vergrößerung eines „Salzsees“ unter der Kalihalde feststellen. Erfahren Sie mehr darüber.........




