BUND NRW: Landesregierung verschleppt Gewässerschutz

Das nordrhein-westfälische Landesumweltministerium hat die ersten Beteiligungsdokumente für den vierten Bewirtschaftungsplan sowie das Maßnahmenprogramm zur Gewässerbewirtschaftung auf der Plattform beteiligung.nrw.de veröffentlicht. Ziel ist es, gemäß der EU-Vorgaben Bäche, Flüsse, Seen und Grundwasser ökologisch gesund und chemisch unbelastet zu gestalten. Darauf hat der NRW-Landesverband des Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) hingewiesen, aus dessen Sicht die bisherige Bilanz allerdings ernüchternd ausfällt.

Der BUND-Landesvorsitzende Holger Sticht beklagte jetzt, dass nur ein Bruchteil der geplanten Maßnahmen bislang umgesetzt worden sei. Es brauche endlich entschlossene Maßnahmen, um Hochwasserschutz, Artenschutz und die Wiederherstellung von Gewässerstrukturen stärker zu verknüpfen. Die Klimakrise und die damit einhergehenden Extremwetterereignisse machten ein Umdenken und beschleunigtes Handeln notwendig.

Nach Angaben des BUND NRW enthält das Dokument für den großen Anteil der Flussgebiete Weser, Ems, Rhein und Maas keine Informationen über den aktuellen Zustand der Gewässer. Hier geht es weiter..........

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