Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) unterstützt eine PFAS-Beschränkung mit gezielten Ausnahmeregelungen. Die beiden wissenschaftlichen Ausschüsse der ECHA unterstützen EU-weite Maßnahmen mit geeigneten Ausnahmeregelungen und Kontrollen, um den wachsenden und lang anhaltenden Risiken für Mensch und Umwelt (PFAS) zu begegnen, gab die Behörde Ende März bekannt. Der Ausschuss für Risikobewertung (RAC) und der Sozioökonomische Analyseausschuss (SEAC) unterstützten eine EU-weite Beschränkung, vorbehaltlich besonderer Ausnahmeregelungen, für die Herstellung, das Inverkehrbringen und die Verwendung von PFAS.
Die Ausschüsse empfehlen den Angaben zufolge außerdem, jede Beschränkung durch wirksame Maßnahmen zur Emissionsminimierung zu ergänzen. Die Veröffentlichung leitet die 60-tägige Konsultation zu dem entsprechenden Stellungnahmeentwurf der SEAC ein, wobei die Interessenträger aufgefordert werden, bis zum 25. Mai Stellungnahmen abzugeben.
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