Deichertüchtigung in Neuwied-Engers abgeschlossen

Die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord hat die Deichertüchtigung in Neuwied-Engers abgeschlossen. Sowohl der Schutz der Bevölkerung vor extremen Hochwasserereignissen als auch die Sicherstellung der Trinkwasservorsorge seien weiterhin gegeben, teilte die Behörde mit. Dank der Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz konnte die Ertüchtigung der Anlage realisiert werden. Das Land hat über elf Mio. Euro in die Baumaßnahmen investiert und 90 Prozent der Gesamtkosten übernommen.

„Der Deich leistet einen wichtigen Beitrag zum Hochwasser- und Trinkwasserschutz für die Menschen in Neuwied und der Region. Deshalb war die Sanierung des Engerser Deichs alternativlos“, erklärte SGD-Nord-Präsident Wolfgang Treis anlässlich eines Besuchs der rheinland-pfälzischen Umweltministerin Katrin Eder (Grüne) vor Ort.

Die SGD Nord übernahm die Rolle der Bauherrin. Vor dem Beginn der Bauarbeiten wurden Maßnahmen zur Umsiedlung von Eidechsen durchgeführt, eine gründliche Kampfmittelräumung fand statt, und es traten verschiedene Herausforderungen auf, darunter Vandalismus und Diebstahl. Dennoch sei es trotz Verzögerungen gelungen, den Hochwasserschutz für die Hochwassersaison 2023/2024 termingerecht fertigzustellen, so die Behörde. Die Stadt Neuwied werde seit Jahrhunderten von Hochwassern geplagt, nicht nur durch den Rhein selbst, sondern auch durch einen meist trockenen Nebenarm des Rheins, der durch das Trinkwasserschutzgebiet „Engerser Feld" verläuft.

Erfahren Sie, was Neuwieds Oberbürgermeister Jan Einig (CDU) zur Deichertüchtigung sagt..........

Weiterlesen mit

Sie können diesen Artikel nur mit einem gültigen Abonnement und nach erfolgter Anmeldung nutzen. Registrierte Abonnenten können nach Eingabe ihrer E-Mail-Adresse und ihres Passworts auf alle Artikel zugreifen.
- Anzeige -

Themen des Artikels
Kategorie des Artikels
- Anzeige -