Deichrückverlegung in Lenzener Elbaue für den ökologischen Hochwasserschutz „beispielhaft“

BUND und BfN: Rund 420 Hektar genutztes Grünland an Elbe zurückgegeben

Im Rahmen der ersten großangelegten Deichrückverlegung in Deutschland haben der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und das Land Brandenburg insgesamt rund 420 Hektar genutztes Grünland in der Lenzener Elbaue erfolgreich an die Elbe zurückgegeben und zur Auenwildnis entwickelt sowie die Rückverlegung über mehr als zehn Jahre wissenschaftlich begleitet.

Die jetzt veröffentlichte Evaluation zeige, dass die Maßnahme ein beispielhafter Meilenstein für ökologischen Hochwasserschutz, den Erhalt der Artenvielfalt und natürlichen Klimaschutz sei, teilte der BUND zusammen mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit, das das Projekt (2002–2011) aus Mitteln des Bundesumweltministeriums gefördert hat. Der Vorsitzende der Naturschutzorganisation, Olaf Bandt, erklärte, der BUND habe ein mutmachendes Projekt umgesetzt: „Wenn Hochwasserschutz, Landwirtschaft und Naturschutz konkret in der Fläche Hand in Hand arbeiten, können vielfältige Synergien entstehen, von denen Klima, Mensch und Natur gleichermaßen profitieren. Dies zeigen die Erfolgskontrollen eindrücklich.“

„Das untersuchte Projektgebiet umfasst allein zehn Prozent der seit 2009 zurückgewonnenen Flussauen Deutschlands. Intakte, also regelmäßig vom Fluss überflutete Auen bremsen Hochwasserspitzen ab, sind ein wichtiger Kohlenstoffspeicher und zählen zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas“, sagte BfN-Präsidentin Sabine Riewenherm. Erfahren Sie mehr.........

Weiterlesen mit

Sie können diesen Artikel nur mit einem gültigen Abonnement und nach erfolgter Anmeldung nutzen. Registrierte Abonnenten können nach Eingabe ihrer E-Mail-Adresse und ihres Passworts auf alle Artikel zugreifen.
- Anzeige -

Themen des Artikels
Kategorie des Artikels
- Anzeige -