Der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) und die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) appellieren an die Politik, die haushaltspolitischen Rahmenbedingungen für Forschung zu Wasser- und Klimafragen gezielt zu stärken. Im Rahmen des 2. Forschungsdialoges Wasserwirtschaft haben die beiden Verbände jetzt dem Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) eine „Strategische Innovations-Agenda“ übergeben, in der sie Forschungsbedarfe für die nachhaltige Bewirtschaftung der Wasserressourcen, die Schaffung zukunftsfähiger Infrastrukturen sowie den Schutz der Gesundheit von Menschen und Umwelt benennen.
Wie es in einer Mitteilung weiter heißt, haben DVGW und DWA die Agenda, die erstmals 2021 veröffentlicht wurde, an die aktuell steigenden Anforderungen der Branche und die Bedarfe der Wirtschaft angepasst. Sie fordern die Politik neben dem Aufbau einer wirksamen Förderkulisse auch dazu auf, Forschungsergebnisse stärker zu berücksichtigen und das Tempo bei der Infrastrukturentwicklung zu erhöhen.
Rolf-Dieter Jungk, Staatssekretär im BMFTR, betonte bei der Übergabe: „Die Hightech Agenda für Deutschland (HTAD) bildet den neuen strategischen Rahmen der Bundesregierung, damit unser Land wieder zu einem führenden Standort für die Entwicklung und Anwendung neuer Technologien und Innovationen wird. Von diesen Innovationen kann auch die Wasserwirtschaft profitieren, um auch in Zukunft ihre wichtige Funktion in der Daseinsvorsorge, aber auch als Wirtschaftsbranche in Deutschland, wahrnehmen zu können.“ Hier geht es weiter.........




