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Neue EU-Regeln zur Wiederverwendung von Wasser für landwirtschaftliche Bewässerung

Neue EU-Regeln zur Wiederverwendung von Wasser für landwirtschaftliche Bewässerung
Bewässerung in der Landwirtschaft.
09.04.2020 − 

Die EU leitet neue Schritte gegen das Risiko von Wasserknappheit bei der landwirtschaftlichen Bewässerung ein. Der Rat der Europäischen Union hat jetzt im schriftlichen Verfahren eine Verordnung angenommen, die die Verwendung von behandeltem kommunalem Abwasser (aufbereitetem Wasser) für die landwirtschaftliche Bewässerung erleichtern wird. Darauf hat die EU-Kommission in einer Mitteilung hingewiesen.

Die neuen Regeln dienten zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Die Verordnung soll die Verfügbarkeit von Wasser verbessern und Anreize für eine effizientere Wassernutzung schaffen. Wenn sichergestellt werde, dass insbesondere bei Hitzewellen und schweren Dürren genügend Wasser für die Bewässerung von Feldern zur Verfügung stehe, könnten Ernteausfälle und Lebensmittelknappheit vermieden werden.

Da geografische und klimatische Bedingungen in den einzelnen Mitgliedstaaten sehr unterschiedlich seien, könne ein Mitgliedstaat auch entscheiden, dass der Einsatz von aufbereitetem Wasser für die landwirtschaftliche Bewässerung in manchen Landesteilen oder im gesamten Land nicht zweckmäßig ist.

Verordnung muss noch vom Europäischen Parlament angenommen werden

Mit dem Beschluss hat der Rat seinen Standpunkt in erster Lesung festgelegt. Die Verordnung muss nun vom Europäischen Parlament in zweiter Lesung angenommen werden, bevor sie im Amtsblatt veröffentlicht werden kann.

Wie es in der Gesetzgebungsakte zum Standpunkt des Rates heißt, gilt die Wiederverwendung von in geeigneter Weise behandeltem Abwasser, beispielsweise von Abwasser aus kommunalen Abwasserbehandlungsanlagen, als weniger umweltschädigend als andere alternative Methoden der Wasserversorgung wie etwa Fernleitungen oder Entsalzungsanlagen.

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