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AöW spricht sich für Beibehaltung der EU-Trinkwasserrichtlinie aus

AöW spricht sich für Beibehaltung der EU-Trinkwasserrichtlinie aus
Bildquelle: AöW
05.02.2016 − 

Die europäische Trinkwasserrichtlinie ist ein gut funktionierendes rechtliches Instrument, das beibehalten werden sollte. Diese Ansicht vertritt die Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft (AöW) in einer Stellungnahme zur Studie „Study supporting the revision of the EU Drinking Water Directive“, die die Generaldirektion Umwelt zur Diskussion gestellt hat. Das Ziel der Trinkwasserrichtlinie sollte – wie bisher – auf die Qualität für den menschlichen Gebrauch ausgerichtet sein, schreibt die AöW in ihrer Stellungnahme.

Zusätzliche Punkte wie Transparenz, Kennzeichnung, intelligente Informationssysteme, Ressourceneffizienz und effizientes Management sowie Zugang für alle sollten gesondert außerhalb der Überprüfung der Trinkwasserrichtlinie behandelt werden, meint der Verband. Diese Punkte passten nicht in das bestehende Ziel und den Rahmen der Trinkwasserrichtlinie und würden sie überfordern. Zudem hätten sie eine starke Auswirkung auf das Subsidiaritätsprinzip und auf Aspekte der weiteren Vermarktung der Wasserentnahme und -nutzung. Aus Sicht der AöW sollten die genannten Punkte vorrangig in den Mitgliedstaaten auf den erforderlichen und geeigneten nationalen Ebenen diskutiert werden.

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